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Schmerzen sind ein Politikum!

Falscher Gebrauch und Missbrauch, aber auch unsinnige Schmerzmittel können Menschen in Lebensgefahr bringen. Zugleich sind schmerzlindernde Medikamente, auch stark wirksame Substanzen wie Opioide unverzichtbar. Dass 80 Prozent der Menschheit keinen Zugang dazu haben, ist eine gravierende Verletzung der Menschenrechte.

Autsch!
Schmerzliche Erkenntnise

Im Juni 2030:

Lukas lebt in der Oberstadt und lässt es ordentlich krachen. Zwar nervt die Schule, aber Partys und Freunde - und von Zeit zu Zeit ein kleiner Medimamentencocktail - lassen das Leben bunt und unbeschwert erscheinen.

Paula lebt in der Unterstadt. Für Partys hat sie keine Zeit. Sie muss sich um ihre krebskranke Mutter kümmern. Doch das ist schwer, denn Medikamente gegen starke Schmerzen der Mutter gibt es in der Unterstadt nicht. Da schleicht sich Paula in die Oberstadt ...

Die Story lesen!

Pharma-Brief
Spezial 1/2012


Schmerz: Arzneiversorgung zwischen Mangel und Missbrauch

Aus dem Inhalt:

Rund 150 Millionen Packungen Schmerzmittel gehen in Deutschland jährlich über den Ladentisch. Die Pillen sollen nicht nur akute Schmerzen vertreiben. Zunehmend dienen sie dazu, mit Leistungsdruck und hohen Anforderungen klarzukommen.

Das Heft problematisiert riskantes Konsumverhalten bei Schmerzmitteln (S. 9-13) ebenso wie deren Missbrauch als Droge (S. 14-17). Zugleich informieren wir darüber, welches Mittel wann sinnvoll ist und von welchen Substanzen man besser die Finger lässt. (S. 4-5).

Auf den Seiten 6-8 erfahrt Ihr, warum gefährliche und irrationale Arzneien im globalen Süden auf dem Markt sind - selbst wenn sie anderswo längst verboten sind. Schwer verständlich ist auch, dass unentbehrliche Therapien gegen starke Schmerzen in den meisten armen Ländern nicht zu haben sind. Wir beleuchten die Hintergründe dieses Dilemmas (S. 18-23) und machen deutlich, was es heißt mit unerträglichen Schmerzen leben zu müssen (S. 24-26).

Der fehlende Zugang zu Opioiden verletzt die Menschenwürde und ist ein internationales Politikum. Wir stellen Lösungsansätze vor und fordern eine öffentliche Debatte ( S. 27-35). Denn Handeln tut Not!